Fragen an die Redaktion

Lesen Sie hier interessante und aktuelle Artikel rund um die
Themen Kartenlegen, Hellsehen und Astrologie.

Was ist ein Irrlicht?

27. September 2010

Diese Frage kam von Markus.

 

Lieber Markus,

 

ein Irrlicht ist in der Mythenwelt ein Licht, das Wanderern erscheint, um sie absichtlich in die Irre zu führen. Dieses Licht stammt angeblich von Geistwesen, die es in der Natur gibt,  und die sich einen Spaß mit den Menschen machen oder ihnen bösartig schaden wollen. So jedenfalls liest man es in Sagen und Märchen. Da Irrlichter häufig im Zusammenhang mit Sumpfgebieten beschrieben wurden, könnte es sich nach naturwissenschaftlicher Erklärung auch um Faulgase handeln, die sich entzünden. So entstehen kleine bläuliche Flammen, die für kurze Zeit auftauchen und dann wieder erlöschen. Früher, als es noch keine Straßenlichter gab, als man noch zu Fuß unterwegs war, bot ein Licht Orientierung, da diese Lichter jedoch unkontrolliert auftauchten, konnten sie den Menschen in die Irre führen.

Kleine flackernde Lichter, wie sie z.B. durch Glühwürmchen erzeugt werden, haben sicher auch ihren Anteil am Mythos der geisternden Irrlichter. 

Erstellt: 08:42 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [1]

Kommentare:
Irrlichter sind Moorgase die aus dem Boden ausdünsten. Man kann sie tagsüber sehen. Besonders bei Sonnenschein oder warmen Wetter, wenn der Boden sich stark erwärmt hat, kann man schwabende waagerecht übereinanderliegende Schichten der Gase erkennen. Die Farben sind ähnlich der Farben von Fluoriten: gelb, blau, grün, weiß, lila, rosa.
Die Gase werden unbewusst eingeatmet und verwirren. So mit verliert man die Orientierung und kommt vom gewählten Weg ab oder dreht sich/läuft im Kreis. Hellsichtige Menschen können diese Gasschichten sehen, Tiere meiden sie, da sie sie vermutlich riechen und sehen können. Da die bunten Gase das Sonnenlicht reflektieren können, kann man sie evtl. auch von ferne sehen und in den Abendstunden bei tiefstehender Sonne wahrnehmen. Dies sieht von ferne wie Irrlichter, also wandernde Lichter aus, da sich im Sichtfeld des Wanderers auch kleine Pflanzen befinden, die je nach dem Fortschreiten mal mehr oder weniger die Sicht auf die Lichter verdecken.
Ich habe sie schon gesehen und schon als Kind von ihnen gehört. Weil die Moorwege oft nur Bohlenwege waren, die oft im Moorboden plötzlich versackten, ist mancher Wanderer von Weg abgekommen auch wenn keine Irrlichter da waren. Um einigermaßen die Kontrolle zu haben , trugen Sie kleine Laternen mit Kerzen vor sich, die zusätzlich die Gase reflektierten und andere verwirrten. So sind oft Unglücke passiert und daraus Mythen entstanden. Denn die Menschen waren nach dem Unglück nicht auffindbar, da sie im Moor versackt waren.
Da meinten viele Menschen, es seien unsichtbare Wesen im Spiel. Zumal sich manchmal die Gase so formten, das man meinte, es seien kleine Wesen.

Kommentar von marile am 28. September 2010, 18:46 Uhr

Kommentare sind ausgeschaltet.
Das Jahr 2012
Was ist dran am Untergangsthema 2012? Lesen Sie im Magazin aktuelle Artikel und diskutieren Sie im Forum mit.
 
Fragen Sie!
Senden Sie eine Frage
an die Redaktion
Artikel Archiv
 
Kalender
«Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1234 56
789 10111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
       
Links
 
Alle Preise sind Endpreise inklusive der jeweils g�ltigen Umsatzsteuer.
 Zusatzgeb�hren pro Minute bei Telefonberatung: FestnetzMobilfunk
  Anrufer aus Deutschland+0,00 €+0,40 €
Anrufer aus dem Ausland+0,20 €+0,60 €


Anmeldung für Neukunden | Login für KundenHilfe