31. Dezember 2008
In vielen Ländern der Erde wird das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt Hintergrund: Man vertreibt damit zum einen die bösen Geister des alten Jahres (indem man sie mit dem Lärm der Raketen und Böller erschreckt) und zum anderen wird das neue Jahr lautstark und farbenfroh begrüßt. Noch ist man voller Vorfreude, oft auch voller guter Vorsätze. Anbei ein kleines Gedicht von Erich Kästner zum Thema Vorsätze.
Ihnen liebe Leser herzlichen Dank für Ihr Interesse und Engagement im Jahr 2008 ein friedliches, fröhliches, gesundes und spannendes 2009 für Sie alle das wünscht Ihnen die gesamte Redaktion des online-magazins und alle Mitarbeiter von Questico.
Silvester
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!
Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!
Erich Kästner, Gesammelte Schriften für Erwachsene
Atrium Verlag, Zürich, 1969
Erstellt: 14:10 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [5]
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Besonders grüße ich alle, mit denen es hier in den letzten Monaten oft so interessanten Austausch gab - vielen Dank:
Hartmut Hering, Hubertine, Tanja, Gertrud, BeautyAngel, Dahoma, Hannelore Klug, Miriam, Heidi, B.N, Sonja, Christine, Kommentarschreibe, Jasmin und alle anderen !
Und weil ich Kästner auch sehr gerne mag
und weil nach zwölf Monaten bekanntlich der Dreizehnte kommt ... (!) :
Wie säh er aus, wenn er sich wünschen ließe ?
Schaltmonat wär ? Vielleicht Elfember hieße ?
Wem zwölf genügen, dem ist nicht zu helfen.
Wie säh er aus, der dreizehnte von zwölfen ?
Der Frühling müsste blühn in holden Dolden,
Jasmin und Rosen hätten Sommerfest.
Und Äpfel hingen, mürb und rot und golden
im Herbstgeäst.
Die Tannen träten unter weißbeschneiten
Kroatenmützen aus dem Birkenhain
und kauften auf dem Markt der Jahreszeiten
Maiglöckchen ein.
Adam und Eva lägen in der Wiese.
Und liebten sich in ihrem Veilchenbett,
als ob sie niemand aus dem Paradiese
vertrieben hätt.
Das Korn wär gelb. Und blau wären die Trauben.
Wir träumten. Und die Erde wär der Traum.
Dreizehnter Monat, laß uns an dich glauben !
Die Zeit hat Raum ...
Aus: Erich Kästner, Die dreizehn Monate, Zürich 1955, S. 31
Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 31. Dezember 2008, 14:50 Uhr
lieber Hartmut, und allen Leserinnen und Lesern des Magazins sowie den hier Schreibenden.
Danke für die guten Wünsche zum Neuen Jahr die ich sehr gerne erwidere und danke Dir Hartmut für die lieben Grüße und das Dankeschön für den Austausch wobei ich auch Dir danken möchte sowie vielen anderen hier.
Ich schließe mich auch diesen guten Wünschen zum Neuen Jahr gerne an.
Danke auch für die schönen Gedichte von Erich Kästner von dem ich noch immer die Kindergeschichten sehr liebe die oft verfilmt wurden. Wie Pünktchen und Anton und das doppelte Lottchen, nicht unerwähnt vieles andere mit dem er viel Freude bereitet hat.
Ganz liebe Grüsse
Gertrud
Kommentar von Gertrud am 31. Dezember 2008, 15:35 Uhr
Auch ich wünsche allen das Beste für das neue Jahr, viel Gesundheit, viel Liebe, viel Frieden und alles was sich jeder sonst noch selbst wünscht.
Ich füge eine Geschichte, die ich selbst bekommen habe, bei, mit allen guten Wünschen.
Autor: unbekannt
Diese Geschichte spielt im alten Persien.
Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.
Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.
Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.
Der König nickte stumm und sagte: Gut, schafft mir diesen Ramun heran.
Und so geschah es.
Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest? fragte der König.
Worauf der Maler: Wir sind Freunde und brauchen einander aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wünscht euch, Eleni
Kommentar von Eleni am 31. Dezember 2008, 17:52 Uhr
Hallo,lieber Andreas !
Ich möchte mich auch für den niveauvollen und kostenlosen Gedankenaustausch mit Dir,bedanken ! Es gibt leider nur sehr wenige Berater die ihr Wissen und ihre Meinungen kostenlos in dieses Forum bringen ! Deine wunderbaren und gewichtigen Threads haben mich trotz Meinungsverschiedenheit sehr bereichert !
Da fällt mir ein Sprichwort ein : Liebe beginnt erst da,wenn man keine Geschenke mehr erwartet ...
Ich wünsche Dir alles Beste auf dieser Welt !
Hubertine
Kommentar von Hubertine am 01. Januar 2009, 21:51 Uhr
liebe Forumschreiber.
Danke für die lieben Wünsche zum neuen Jahr, die ich von Herzen gerne erwidere.
Ich wünsche euch allen Gesundheit,Glück und Zufriedenheit auf all euren Wegen.
Alles Liebe und Gute
auf einen weiterhin spannenden und regen Ausstausch
hier im Forum
Liebe Grüsse
B.N
Kommentar von B.N am 02. Januar 2009, 17:37 Uhr