22. September 2012
Erstellt: 16:21 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
20. September 2012
Diese Frage kam von Claudia.
Liebe Claudia,
Bionik ist eine Strömung, die verschiedene Wissensgebiete
miteinander vereint: Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, Vertreter aus den unterschiedlichsten
Berufen – ihnen allen ist zum Ziel, dass wichtige evolutionäre Schritte, die
sich in der Natur ereignen, Eingang finden
in technische Prozesse. So setzt sich das Wort Bionik aus Biologie und Technik
zusammen und bedeutet nichts anderes, als dass technische Anwendungen aus
biologischen Prinzipien abgeleitet werden. Als Begründer der Bionik gilt übrigens Leonardo da Vinci, der Modelle von Flugzeugen beschrieb, zeichnete und baute, deren
„Flügel“ Vogelflügeln ähneln. Seine Beobachtung dieser Flügel-Strukturen aus
der Natur setzte er technisch um. Noch ein paar Beispiele: Der Klettverschluss
wurde nach dem Vorbild der Klettfrüchte entwickelt. Auch Katzenpfoten dienen
als natürliches Modell. Sie verbreitern sich bei Richtungswechsel – man stellte
Autoreifenprofile mit dieser Eigenschaft her.
Erstellt: 14:25 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [0]
14. September 2012
Das möchte Gisela gerne wissen.
Liebe Gisela,
Das Wort „Seelen-Code“ begegnet einem in der modernen Esoterik überall.
Codes sind verschlüsselte Botschaften, die man enträtseln, übersetzen und
deuten kann. Auch die Seele hat solche Codes. Am besten übersetzt man das mit „Sprache
der Seele“, wobei es hier nicht um eine allgemein gültige Sprache. Jeder hat
seinen eigenen, ganz persönlichen Seelen-Code, den Heiler aufspüren können und
zur Wandlung für ein gesundes
psychisches und physisches Leben einsetzen können. Zahlreiche Buchtitel
enthalten dieses Wort. Vielleicht hat der ein oder andere Leser persönliche Erfahrung
damit gesammelt, die er Gisela mitteilen könnte?
Erstellt: 16:33 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [0]
12. September 2012
Das möchte Grit gerne wissen.
Liebe Grit,
Das Wort kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet „geistige
Reinigung“. In Hawaii und Polynesien glaubt man, dass Krankheiten durch
Fehlverhalten, aufgrund von Schuldgefühlen und durch Verstöße gegen geistige
Gesetze entstehen. Solange man nicht Buße tut und sein Verhalten korrigiert,
bleibt die Erkrankung bestehen. Sie kann sogar zum Tode führen. Die Buße wird
mit Hilfe eines speziellen Heilers oder der ganzen Familie durchgeführt. Sie
geschieht durch Reue, spezielle Gebete und gegenseitige Vergebung und
Aussöhnung.
Erstellt: 15:11 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [0]
07. September 2012
Diese Frage kam von Lilly.
Liebe Lilly,
Die Elster gilt in der landläufigen Auffassung in unserem Kulturkreis als
Unglücksbote. Mit ihr verbinden sich
fast ausschließlich negative Assoziationen. Elstern rauben die Eier anderer Vögel – eventuell deshalb
erkannte man in ihr schon früh einen Todesboten. Die alten Germanen jedenfalls sahen
die Elster als Attribut der Unterweltsgöttin Hel. „Diebisch wie eine Elster“,
lautet eine Aussage – Elstern lieben glitzernde Gegenstände und bedienen sich
ihrer, wenn sie im Freien liegen. Im Christentum stand die Elster für Eitelkeit.
Auch Hexen schreibt man eine Verbindung zur Elster zu. Sie sollen angeblich auf
Elsterfedern reiten als Alternative zum Hexenbesen.
In China heißt man die Elster allerdings als
Glücksbote willkommen.
Erstellt: 07:47 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [0]
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